SAM
Frankreich
Deutschland
Italien
Offroad
Motocross

       



Was ist Moto-Cross ?


Der Begriff Moto-Cross (häufig auch abgekürzt mit MX) kommt aus dem Englischen und bedeutet, dass mit Motorrädern durchs Gelände gefahren wird.

Geschichte

Moto-Cross
wurde um 1920 erfunden, anfangs wurden die Wettbewerbe auf handelsüblichen Strassenmotorrädern ausgefahren. Schon bald nahmen die Fahrer Modifizierungen an ihren Motorrädern vor, wie zum Beispiel die Verlängerung der Federwege.
Später stellten die Hersteller für den Motocross-Sport speziell gefertigte Motorrädern her, die dann in der Folge immer weiter verbessert wurden.


Motorrad

Gefahren wird auf einem geländetauglichen Moto-Cross-Motorrad, d.h. einem Motorrad mit langen Federwegen und grobstolligen Reifen. Ein solches Motorrad hat in der Regel keine Strassenzulassung, da es für den Wettbewerb ausgelegt ist, und keine Anbauteile wie Batterie, Blinker, Licht, Ständer, Kennzeichenhalter usw. hat. Es gilt im Sinne der Strassenverkehrsordnung als Sportgerät und ist nur für den Wettbewerbsbetrieb bestimmt.

Fahrer

Die Fahrer sind mit einer umfangreichen Schutzausrüstung ausgestattet. Sie tragen spezielle Helme, Stiefel, Handschuhe, Knieprotektoren und Rücken- sowie Brustprotektoren.


Moto-Cross Rennen

Moto-Cross
Rennen werden ausschließlich in freiem Gelände ausgetragen. Die Länge der Strecken variiert zwischen 1.500 m und 4.000 m. Es sind immer wieder Sprünge vorhanden und es bleibt kaum Zeit für den Fahrer zur Ruhe zu kommen. Da dieser Sport im Freien ausgetragen wird, besteht immer die Möglichkeit, dass die Strecke durch verschiedene Witterungsverhältnisse ihren Zustand und ihre Beschaffenheit ändert. So kann es an heißen Tagen sein, dass man mangels Feuchtigkeit eine eingeschränkte Sicht hat, da der Boden staubt, oder im anderen Extrem, dass der Boden völlig durchnässt ist, und man auf einer schlammigen und rutschigen Strecke zurechtkommen muss.
Die Beschaffenheit des jeweiligen Untergrundes variiert von Strecke zu Strecke, teilweise sogar von Streckenabschnitt zu Streckenabschnitt. Die Strecken können aus Sand, Lehm oder Erde bestehen. Strecken aus Lehm sind meistens eher hart, stellenweise fast wie Asphalt. Strecken aus Sand oder Erde mittelweich bis weich.
Hier ist es wie in jedem anderen Rennsport auch der Fall, dass für jede Beschaffenheit das Sportgerät angepasst werden muss, d.h. das Fahrwerk sowie die Reifen und viele weitere Dinge müssen den Verhältnissen angepasst werden. Die Rennen werden hier in 2 Läufe unterteilt. Da hier verhältnismäßig viele Fahrer zusammen am Startgatter stehen ist es meist nicht nötig, vorher Qualifikationen auszutragen. Nach 20 - 40 Minuten + 2 Runden ist jeweils ein Lauf beendet. Nach der Addition der Punkte beider Läufe (wobei hier der 2. Lauf bei Punktgleichheit stärker gewertet wird) steht der Gewinner fest.

Moto-Cross ist nicht ganz so ein Publikumsmagnet wie Super-Cross, da es im Freien ausgetragen wird, und die Zuschauer natürlich auch den Witterungen ausgesetzt sind. Außerdem ist es bei den meisten Strecken für einen Zuschauer nicht möglich die ganze Strecke zu überblicken. Deshalb sind die Zuschauerzahlen meist etwas geringer und oft auch vom Wetter abhängig.



Stellenwert

Speziell in den USA sind Supercross und Moto-Cross sehr beliebt und gelten als Publikumsmagnet. Die Stadien und Strecken sind immer ausverkauft, und die Rennen werden regelmässig und ausgiebig im Fernsehen übertragen.
Die Top-Fahrer werden dort teilweise wie Pop-Stars gefeiert. Auf Grund dieser Tatsache hat der Moto-Cross-Sport in den USA einen hohen Vermarktungswert mit entsprechendem Interesse seitens der Motoradhersteller und der Zulieferindustrie.
In Europa gilt derzeit Belgien als Talentschmiede für Spitzenfahrer. Es gibt dort eine große Anzahl an Strecken und sogar Förderungsprojekte an den Schulen.
In der Schweiz hat Motocross leider einen geringen Stellenwert, eine breite Jugendförderung findet nicht statt, nicht zuletzt, da die Industrie keinen wirtschaftlichen Nutzen darin sieht.


Image

Ist Moto-Cross ein Sport für Spinner und Verrückte ? Ein Sport für Außenseiter oder Alleingänger? Ist es überhaupt ein Sport?

Moto-Cross
ist sehr wohl ein Sport und zwar ein Sport, der hundertprozentige Fitness verlangt. Er setzt physische und psychische Fitness voraus, die nicht nur beim Fahren vorteilhaft ist sondern bei allen Vorbereitungen.

Ausdauerläufe, Krafttraining und Gymnastik sind deshalb fester Trainingsbestandteil. Außerdem eignet sich der Moto-Crosser technische Kenntnisse über seine Maschine an. Er muss das geologische und geographische Profil einer Rennstrecke studieren, um sein Fahrverhalten den Gegebenheiten anpassen zu können. Um eine Cross-Strecke erfolgreich zu bewältigen, ist ein ausgeprägtes Koordinations- und Konzentrationsvermögen sowie ein besonderes Einfühlungsvermögen für Maschine und Strecke erforderlich.

Auch aus diesem Grunde haben die erfolgreichsten Moto-Cross-Sportler bereits schon im Alter von 4-5 Jahren mit den ersten Fahrversuchen begonnen.
Die Moto-Crosser sind leider in der Schweiz eine relativ kleine, aber doch sehr verschworene Gemeinschaft, in der sehr kameradschaftliche und zum Teil fast familiäre Umgangsformen herrschen.

Zum Beispiel sind sich auch an der WM-teilnehmende Fahrer nicht zu schade mit Nachwuchsfahrern zusammen zu trainieren und Tipps zu geben.



(www.wikipedia.de)


Motocross - Thats my Life: Eine äußerst treffende Beschreibung was Motocross bedeutet und was es so mit sich bringen kann..... <mehr>



Print    Seitenanfang   Home  

© 2005 - 2010 Indyracing.ch
Alle Rechte vorbehalten. Angaben ohne Gewähr. Alle Logos sind Eigentum der jeweiligen Hersteller bzw. Markeninhaber.