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Dani’s Supermotard-Training in Kiskunlachaza (Ungarn)

Wie auch in den vergangenen Jahren , war das Trainingslager des mehrfachen Champion Dani Müller bereits im Januar voll ausgebucht. Jeder der sich optimal und unter fachkundiger Anleitung auf die kommende Saison vorbereiten will, kommt an diesem Training einfach nicht vorbei.

Da dieses Jahr die Ostern und damit meine Frühlingsferien gleichzeitig stattgefunden haben, machten wir uns zusammen mit Werni, Mike und Reto Joos bereits am Karfreitag auf den Weg nach Ungarn.
Nach einem Zwischenhalt mit Übernachtung im schönen Fürstenfeld (Österreich) nutzten wir den Samstagmorgen für eine Fahrt an den berühmten Plattensee (Balatonsee) .

Die weitere Fahrt führte uns direkt nach Nyiràd, wo am Sonntag die Renen zur ungarischen SuperMoto-Meisterschaft und der Alpen-Adria Cup ausgetragen wurde. 


Startbahn frei ! ... für die Supermotard-Drifter

Kurz nach der Siegerehrung in Nyiràd und einem typisch ungarischen Nachtessen begann dann die berüchtigte Fahrt nach Rackevé in der Nähe von Budapest. Berüchtigt darum, weil im Sog von Dani Müller’s Motorhome alle krampfhaft versuchten, während der zweistündigen Fahrt ja nicht den Anschluss und damit die Orientierung zu verlieren.....
Überfahrene Rotlichter, waghalsige Überholmanöver und ein guter Bleifuss waren gefragt, um seinen Vordermann ja nicht aus den Augen zu verlieren.


 

Ráckeve liegt an der Donau, ca. 45 km südlich von Budapest.
Wie bereits in den letzten Jahren war auch diesmal das Schloss SAVOY unser Stützpunkt, von wo aus wir in gut 15 Minuten Fahrt den ehemaligen sowjetischen Flugplatz in Kiskunlachaza zum Training erreichen konnten.

Das schöne Schloss wurde 1720-22 von Prinz Eugen von Savoya, Sieger gegen die türkische Armee, erbaut. Das unter Denkmalschutz stehende Schloss wurde 1982 renoviert und wird heute sowohl als Restaurant als auch Hotel genutzt.




 

Vor dem Abzug der russischen Truppen waren auf den Flugwaffenstützpunkt in der Nähe von Kiskunlachaza noch hunderte Soldaten mit ihren Familien stationiert.

Auf der Startbahn, wo früher die MIG-Kampf-Jet's mächtig Gas gaben, konnte unter Anleitung von Dani Müller und Gyürgi Kökenyesi (Köki) kräftig Gas gegeben werden.  


Auf der gut 3 Kilometer langen und fast 40 Meter breiten Startbahn hatte „Köki“ eine flüssige Piste ausgesteckt, die nun alles enthielt, was ein echtes Supermotard-Herz begehrte.

Lange Geraden, Doppel-S-Kombinationen, weite und enge Kurven, verschiedene Offroad-Abschnitte, eine happige Waschbrettkombination (5 Jumps), Doppelsprung (geil!) und einen Tabel. Eben einfach alles was zu einer interessanten Strecke gehört.  


Somit stand einem konsequenten und hartem Training – was vor allem am Saisonanfang besonders wichtig ist – nichts im Wege.

In zwei verschiedenen Leistungsgruppen wurden die einzelnen Elemente der Fahr- und Sitztechnik geübt und es mussten Schräglagen bis die Rasten glühten gefahren werden. Immer wieder korrigierten uns Dani und Köki und deckten schonungslos unsere kleinen und grösseren Mängel und Schwächen auf.

Ein besonderer Höhepunkt war für mich das intensive Sprungtraining am Waschbrett (à la Buchs!) und am Doppelsprung. Einige schafften die steile Auffahrt und danach das Überspringen bereits am zweiten Tag. Ich war darum mächtig stolz, als ich es dann am Donnerstag zum ersten Mal packte und den Buckel sauber bezwang.


 

Ausser am Mittwochnachmittag, wo wir in Budapest ein Heilbad belagerten, fanden immer gegen 16:00 Uhr die beliebten und hartumkämpften Rennen statt. Selbstverständlich mit Einführungsrunde und offiziellen grün-roten Startlampen. Da diese Rennen für die Wochenwertung zählten, wurde immer auch entsprechend gefightet.
Waren bei den Prestige/Rookie’s Jarno Möri, Michi Aggeler und Kevin Reinhard bei den Schnellsten, lieferten sich beim Nachwuchs Lucky Fischer und ich ein Kopf an Kopf-Rennen nach dem Andern. Dass ich dann schlussendlich von Dani Müller als Gesamtsieger aufgerufen wurde, war natürlich besonders schön. 


Während dieser Woche lernt man auch die anderen Fahrer besser kennen. Wie schon im letzten Jahr waren wir auch diesmal wieder mit Beni und Mike Aeschbacher zusammen. Aber auch mit Lucky Fischer, Kevin Reinhard, Manuel Imboden, Claudio Walker und dem Teamchef Werni Brun hatten wir den Plausch.

Nach einer intensiven und anstrengenden Woche verbrachten wir den Samstag mit Ausschlafen und anschliessendem GoKart fahren in Budapest. Auch hier zeigte sich sofort, dass wir anscheinend alle Benzin im Blut haben..... Denn auch hier wurde um jeden Millimeter gekämpft, gedrückt, geschoben und gecrasht was das Zeug hielt...... 


Am Sonntag fand dann in Kiskunlachaza das zweite Rennen zur ungarischen Meisterschaft statt. Grund genug für uns, mit dabei zu sein. Bei herrlich schönem und mit 25° sehr warmen Wetter starteten die noch anwesenden Schweizer dank Trainingsvorteil zuversichtlich in die Rennen. Der zweite Platz und der von Köki persönlich überreichte Pokal machten die Woche endgültig zu einem Erfolg.

Eins ist sicher, sollte Dani und Köki auch im nächsten Jahr wieder zum bereits traditionellen Supermotard-Training nach Ungarn rufen, bin ich sicher wieder dabei !


Links:


http://www.supermot.hu/


 

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