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24./25.Juni 2005

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Es ist wie verhext. Auch in St.Stephan scheint uns das Wetter nicht gut gesinnt zu sein. Mit schwerem Gewitterregen werden wir bereits am Freitagabend nicht sonderlich freundlich im Simmental empfangen.

Auch am Samstag ist es von wenigen Stunden abgesehen mehrheittlich nass und trüb. Erst am Abend fängt es dann langsam an abzutrocknen.

Leider zu spät für uns, hat doch der Organisator den ersten Lauf der YOUNGSTER auf den frühen Samstagabend festgelegt !!!  


Die Fahrt nach St.Stephan war lang und schwülheiss. Dunkle Gewitterwolken und ein auffrischender Wind machten der Hitze aber bald ein Ende.
Kaum waren wir eingerichtet und unser Wohnwagen an der richtigen Stelle parkiert ging es dann auch schon los. Starker Regen verwandelte den Platz innert kürzester Zeit in eine kleine Seelandschaft.

Wir liessen uns aber nicht aus der Ruhe bringen und fingen schon bald an, das Nachtessen vorzubereiten. Diesmal wurden wir mit "Züri-Gschnetzeltes mit Rösti " verwöhnt.
Gegen 21:30 Uhr traf dann auch Team JOOS mit ihrem FBW-Bus ein. Nun galt es eine kurze Trockenperiode auszunutzen, um schnellsten das grosse Vorzelt aufzustellen. Nachdem wir unsere Maschinen aufgestellt und alles Material (Pneu, Werkzeugkisten, Kompressor usw.) unter dem Zelt deponiert hatten, musste der grosse Durst gelöscht werden. Wir Fahrer natürlich mit Mineral , die anderen mit einem kleinen Bierchen.....


 

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Trainingsläufe

Ich und Reto #39 sind natürlich froh, dass wir erst am Nachmittag auf die regennasse Strecke müssen. So können wir mal ungestört den zukünftigen Champions - sprich Rookies - beim Training zuschauen.

Die geben aber mächtig Gas, dies oder vielleicht eben genau wegen dem Regen und der völlig überschwemmten Piste. Mike Joos #59 legt bereits zu Beginn die fünftbeste Zeit hin. Aber auch Chrigi #74 kommt überraschend gut mit den Verhältnissen zurecht und kann mit den Besten gut mithalten.
Michi Reust #19 und sein Bruder Marco #11 gehen die Sache mit dem nötigen Respekt an. Nur nicht bereits im Training einen dummen Sturz riskieren ist ihre Devise.

Um halb sieben wären eigentlich wir Youngster zum Zeittraining vorgesehen. Da es bewölkt aber noch trocken war, haben wir wie alle anderen auch, Trockenreifen aufgezogen. Pünktlich stehen wir bereit zum Start.
Dunkle und bedrohlich schwarze Gewitterwolken ziehen nun plötzlich am Himmel auf. Vielleicht hält's ja noch für das Zeittraining, hoffen wir.

Denkste! Wir sind im Kanton Bern und da gehen ja die Uhren eh etwas anders als bei uns. So auch beim Rennbüro! Es wird gewartet, diskutiert, geschwatzt, telefoniert (mit Natel!), gewischt, geschaut, verpflegt (Äpfel!) und wieder gewartet (auf was eigentlich ??).......
Endlich dürfen wir - mit über 35 Minuten Verspätung - auf die Strecke!
Natürlich fängt es bereits in der ersten Runde an zu regnen. Und wie ......

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Leider habe ich im Unterscheid zu Reto #39 das Training wieder einmal total verpatzt. Der 14.Startplatz ist daher auch nicht besonders gut. Entsprechend "gefrustet" ziehe ich mich in unseren Wohnwagen zurück.

Schlecht ergeht es Chrigi #74. Im Offroad erwischt es ihn eiskalt. Er stürzt bös vom Bike, kann sich anschliessend an nichts mehr erinnern und bekommt darum vom Rennarzt mit Recht Startverbot für die beiden Rennen am Sonntag.
Gegen Abend wird es langsam trocken und unsere "Grillparty" können wir bei völlig trockenen Verhältnissen durchführen. Chrigi fühlt sich immer noch k.o und verkriecht sich darum frühzeitig ins Bett.
Da auch ich kein Bedürfniss habe noch lange aufzubleiben, entschliesse ich mich ebenfalls ins Bett zu gehen.  


Die Rennen


Youngster - Kategorie

Wie gesagt, wurde der erste Lauf der Youngster bereits am Samstagabend ausgetragen. Da die Piste völlig nass war, hatten wir vorsorglich die Regenreifen montiert. Mit Windjacke und Regenhose ausgerüstet (gegen den Offroad-Schmutz) starteten wir gegen 19:10 Uhr zum ersten Lauf.
Schnell einmal wird klar, welche Maschinen oder besser Fabrikate, hier auf dieser schnellen Strecke das Sagen haben. Rot, Orange und Gelb-Blau ziehen auf jeden Fall auf der langen Geraden auf und davon .....
Wir "Blauen" geben uns aber nicht so leicht geschlagen. Vor allem Reto Joos #39 kann ganz vorne mitmischen. Mindestens so lange, bis Lucien Reynaud #69 eine gemeine Attacke gegen das Hinterrad von Reto #39 durchführt.
Reto stürtzt dabei und verliert danach den Anschluss an die Spitze.
Ich versuche dagegen, mit einem regelmässigen und kontrollierten Lauf möglichst viele Punkte einzufahren, was mir schliesslich mit dem 11.Platz auch gelingt.

Der zweite Lauf am Sonntag kann unter besten Bedingungen (Sonne pur!) durchgeführt werden. Wieder gelingt mir ein guter Start und nach einer Runde bin ich bereits auf der neunten Position, als ich plötzlich nicht mehr kuppeln kann.
Grund: Die Passschraube hat sich verabschiedet!
Jetzt habe ich besonders im Offroad und in den engen Kurven Mühe, die Pace zu halten. Zuerst muss ich Valentin Berger, später auch noch Jonathan Martignoni #77 vorbeiziehen lassen.
Als hinter mir Patrick Limacher #46 auftaucht, gebe ich nochmals alles. Und es gelingt mir tatsächlich, ihn bis zum Ziel in Schach zu halten. Platz 12 ist unter diesen Umständen ein erfreuliches Resultat!
Reto Joos #39 hat wieder Pech! Er hängt an einem Strohballen so unglücklich an, dass er zu Boden muss und dabei den Schalthebel völlig verbiegt.....



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Rookie - Kategorie

Ausser Chrigi #74, der wegen seiner Hirnerschütterung nicht starten darf, sind mit Mike Joos #59, Marco Reust #11 und Michi Reust #19 alle Cracks des KÜNG-YAMAHA-SUPERMOTARD-TEAM am Start.
Während sich langsam aber sicher unter den fünf besten Piloten klassieren kann, müssen sich die Reust-Brothers im Moment noch ein wenig gedulden, bis sie wie Mike #59 ganz vorne mitmischen können.
Mit einem fünften Platz im ersten Lauf und einem sechsten Rang im zweiten Lauf kann sich Mike Joos #59, nach Hoch-Ybrig bereits zum zweiten Mal hintereinander für das Speedy Gonzales-Final qualifizieren.

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