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Zusammen mit dem Motocross-Club REIKU konnten wir Fahrer (*) und Freunde des MSG Gutenswil ein super Trainingswochenende auf der ehemaligen WM-Strecke in Villars sous Êcot absolvieren.
Kaum angekommen und noch nicht einmal fertig ausgeladen (machen immer die Väter ....) gings auf die Besichtigung der anspruchsvollen Strecke. Besonders der obere Teil machte mir doch ein wenig Bauchweh. Komme ich mit meiner kleinen YZ80 überhaupt da rauf? Nun gut, wir werden es ausprobieren.
Bereits nach den ersten zwei Runden musste ich eine Pause einlegen. Erstens waren meine Unterarme total hart und schmerzten. Zweitens stand plötzlich mein Motor still und wollte einfach nicht mehr anspringen. Immer wieder trat ich auf den Kickstarter - es nützte nichts.....
Wir suchten nach dem Fehler. Aber erst mit Wernis Hilfe konnten wir einen Kurzschluss in der Zündung feststellen. Mit einem kleinen Kabelrest, umwickelt mit dem berühmten Race-Tape und mit vier Kabelbindern "unlösbar" gesichert, wurde der Schaden behoben. Es konnte also wieder weitergehen.......

Diese Strecke hat es in sich. Auf der harten und mit vielen Steinen garnierten Piste müssen laufend die vielen Bodenwellen ausgeglichen werden. Durch die vielen Sprünge (einige gehen völlig ins Leere ...) und steilen Auffahrten muss man fast dauernd auf den Rasten stehen.
Mike #15 und Chrigi #47 kamen sofort mit der Strecke zurecht und legten schon bald Super-Runden hin.

(*) Indy #149 / Mike #15 / Chrigi #47 / Reto #12

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Nach der Mittagspause gings nochmals voll zur Sache. Reto #12 und ich versuchten immer wieder eine andere Linie aus. Dabei merkten wir, dass es wichtig ist, die Beine immer eng am Tank zu haben, um damit die Maschine besser kontrollieren und ausbalancieren zu können.
Chris #14 ist ein "alter" MX-/ und MSG-Fuchs. Wie er mit seiner 2-Takt Honda CR250 um die Ecken rauscht und anschliessend in mustergültiger Haltung über die Sprünge geht, hat uns echt beeindruckt.
Durch den aufgewirbelten Staub sah man zeitweise kaum mehr als 20 Meter. Wenn dann noch Ernst, unser MSG-Präsi, mit seinen Quad um die Kurven hetzte, war für einige Sekunden ein Wüstensturm angesagt.

Meine kleine YZ80 lief jetzt super. (ich hatte die Kette mit Retos grünem MOTUL-Kettenspray einge- sprayt...) Besonders auf der Startgeraden konnte man voll ans Gas gehen. Wenn ich dann noch laufend am Gasgriff drehte gab's von Aussen (Vater, Hans + Werni) begeisternden Applaus. Hab ich jedenfalls so lange geglaubt, bis mir Werni gesagt hat, dies bringe überhaupt nichts und ich soll die einzelnen Gänge besser ausfahren, dann durchschalten und anschliessend am Gas bleiben. Ich werd's ausprobieren und hoffe, dass trotzdem noch applaudiert wird, wenn ich wie der Wind vorbei düse.......

Villars sous Êcot

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Plötzlich hatte auch Chrigi #47 mit seiner YZ125 echte Probleme. Sie lief zwar, aber ohne Leistung. Jetzt war Hans an der Reihe. Zusammen mit Chrigi wurde die YZ "entkleidet" und Stück um Stück demontiert. Zuerst die Verkleidungsteile, dann der Tank und am Schluss wurde auch noch der Zylinderkopf abge- schraubt. Unter fachkundiger Mithilfe von Werni konnte nun der ganze Zylinder abgehoben werden. Und siehe da ..... Der Übeltäter war gefunden. Ein abgebrochenes Kolbenteil war der Sündenbock und Ursache für den Leistungsverlust!
Natürlich war weit und breit kein Ersatzkolben aufzutreiben und so blieb Chrigi #47 nichts anderes übrig, von nun an mit der Supermotard YZ125 (mit Asphalt-Bereifung!!!) seine Runden zu drehen. Wie immer nahm er es gelassen hin und zeigte anschliessend gute Drifts und Sprünge. Schade nur, dass Chrigi #47 von nun an auf die grosse Runde mit dem Sprung ins "Nichts" verzichten musste.
Dafür konnte Mike #15 nie genug kriegen. Runde für Runde jagte er seine YAMAHA Viertakt-WR250 über die extrem staubige Piste und zeigte herrliche Sprünge und fast perfekte Kurvenfahrten.
Reto #12 und seine HONDA CR125 kamen langsam aber sicher immer besser in Fahrt. Weil Werni jetzt die Hand-/ und Kupplungshebel im 10-er Pack einkauft, kann Reto #12 jetzt ohne verlegen zu werden, diese kleinen Hebelchen je nach Lust und Laune abbrechen!

Um 07:30 Uhr weckte mich die Sonne. Sie schien durch das Fenster in unseren VW-Bus hinein. Nach dem Morgenessen (Kraftmüesli = Sportlernahrung) ging's wieder ab auf die Piste. Da heute keine Bise auszumachen war, wurde der lästige Staub leider nicht weggetrieben, sondern legte sich wie Nebel über die Piste.

Mike #15 hatte wieder einmal am meisten Kondition von uns allen und konnte dadurch viel länger auf der Strecke fahren als wir. Auch Chrigi #47 legte eine Runde nach der anderen hin und war selten am aus- ruhen.
Ich #149 aber auch Reto #12 machten immer öfters eine kleine Pause, weil wir einfach merkten, dass wir noch nicht so fit sind wie Mike und Chrigi. Das regelmässige Training am Montag und das Velofahren am Mittwoch, werden aber sicher dazu beitragen, dass wir im nächsten Jahr auf dieser Strecke sicher mehr vertragen werden.

Ich bin sicher, dieses Training hier in Villars hat uns allen sehr viel gebracht. Wer auf dieser anspruchs- vollen Strecke fahren kann, der hat es auf einfacheren Pisten oder im Offroad des Supermotard sicher einfacher und fährt dort auch besser. Dies kann dann unter Umständen entscheidend sein.

Wir haben hier in Villars zwei super Trainingstage gehabt. Leider musste ich am Sonntag bereits wieder nach Hause, weil ich am Montag ins Klassenlager nach Yverdon darf. Reto, Mike und Chrigi fuhren weiter nach Vesoul, wo sie am Montag auf der Rennstrecke ihre Supermotard-Maschinen und Reto seinen Scooter testen konnten.
Bereits am nächsten Samstag geht es nach Tuttlingen (D) wo wir auf dem örtlichen Flugplatz den ganzen Tag unsere Maschinen nochmals so richtig austesten können. Denn schon bald ist Supermotard in Malters an der Reihe und da möchte ich an die guten Resultate von Eschenbach anknüpfen .......

















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