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Stau und Makkaronen.....

Bereits eine Woche nach dem Rennen in Frauenfeld wurden auf dem stillgelegten Militärflugplatz Turtmann Kanton Wallis zwei weitere Läufe zur Scooter-Trophy 2004 ausgetragen.

Wie immer machten wir uns bereits am Freitagabend auf den Weg. Gerade rechtzeitig auf den Feierabendverkehr gings los und bereits beim Glattzentrum in Wallisellen standen wir im Stau, der uns dann freundlicherweise bis zum Gubristtunnel treu begleitete. Um halb Zehn hatten wir es dann doch noch geschafft und konnten unser "Plätzli" im Fahrerlager übernehmen. Besten Dank an Hans und Chrigi, die uns immer wieder die besten Flecken reservieren und uns dadurch ermöglichen, dass unser Team immer schön zusammen sein kann.

Wie meistens schauten wir am Samstag den "Grossen" zu, wie die mit atemberaubenden Schräglagen um die Kurven drifteten. Die Strecke war mit den zwei langen Geraden etwas für Windschattenspezialisten, hatte aber auch ein paar enge Kurven und einen nicht ganz leicht zu fahrenden Offroad Teil. Zum Glück müssen wir diesmal nicht über den Sprung.

Der Samstag hatte überhaupt noch ein paar Überaschungen für uns bereit......
Meine Schwester Patricia, alle nennen sie "Babsi" versuchte mit grossem Erfolg den kleinen Seitenwagen von Marco und Michi zu bewegen. Auch wenn es ihr noch nicht so richtig lief, scheint sie doch recht viel Talent mitzubringen.....

Weniger Talent zeigte Bruno bei einem Startversuch mit dem Roller von Manu. Ein Gratisflug mit der REGA ins Spital war das Resultat eines bösen Sturzes!
Da er mitten in den Vorbereitungen für seine weltberühmten "HINDERSCHI - MAKKARONEN" war, hatten wir nun ein grösseres Problem. Doch Helen liess uns nicht im Stich und mit vereinten Kräften gelangen ihr und der restlichen "Küchenmannschaft" die Hinderschi-Makkaronen absolut perfekt.
Bis auf einen kleinen Rest wurden beide Kochtöpfe leergefr........

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Zum Freitraining wie auch zum Zeittraining gibt es nicht viel zu sagen, ausser dass es mir überhaupt nicht lief und darum nur der achte Startplatz herausschaute. Für das Rennen wechselten wir nochmals die Variomatik-Gewichte und auch am Vergaser wurde nochmals tüchtig geschraubt.

Der Start (langsam meine Lieblingsdisziplin!) gelang mir wieder super. Noch vor der ersten Kurve schnappe ich mir Simon Reichenwallner #5 und Marco Reust #4 und bis in den Offroad habe ich mich bereits an Willy Dafflon #18 herangearbeitet. Dort wähle ich sofort eine direktere Linie und kann ihn dadurch locker überholen. Weiter vorne sehe bereits Jonathan Martignoni #7 und nun versuche ich mit letztem Einsatzu an ihn heranzukommen. Nach drei Runden ist es soweit . Nachdem er auf der Geraden nochmals wegziehen kann, bremse ich sehr spät in den Offroad hinein. Da er scheinbar Mühe hat, meinem Tempo zu folgen, kann ich ihn ohne Probleme überholen und mich hinter Reto Joos #2 und Lucien Reynaud #3 in die dritte Position einreihen.

Hinter mir gibt aber Jonathan #7 nicht auf und auf der Geraden kann er mich aus dem Windschatten heraus wieder überholen. Fast unheimlich wie seine Maschine läuft. Nur weil ich wieder sehr spät vor dem Offroad bremse, kann ich ihn wieder überholen. Sofort versuche ich, einen Abstand herauszufahren. In der letzten Kurve vor dem Ziel klebt er aber wieder bei mir am Hinterrad und mit letztem Einsatz kann ich meinen Vorsprung bis ins Ziel retten. Der dritte Platz freut mich riesig.



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Der Start zum zweiten Lauf gelingt mit noch besser. Bereits nach wenigen Meter kann ich sechs Fahrer überholen und direkt hinter Reto #2 in die ersten Kurven einbiegen. Auf der langen Gerade können wir bereits einen kleinen Vorsprung auf das restliche Feld herausfahren. Hinter Reto #2 biege ich dann auch in den Offroad ein, als es passiert ........

Ich verliere plötzlich den Boden unter den Füssen und kurz darauf stürze ich. Sch.......!! Ich versuche sofort den Scooter zu wenden als bereits das gesamte Feld heranrauscht. Fahrer um Fahrer muss ich nun vorbeiziehen lassen, bevor es mir gelingt, wieder weiterzufahren. An achtzehnter Position beende ich die erste Runde. Nun musste ich alles geben. Runde um Runde überhole ich nun einen nach dem anderen. Einige Fahrer machen schön Platz, andere lassen mich fast nicht durch. Mit der drittbesten Rundenzeit im zweiten Lauf kann ich mich bis zum Schluss noch auf den achten Rang heranarbeiten. Ein Platz auf dem Podest verpasste ich mit dem fünften Platz im Tagesklassement dann leider ganz knapp.

Aber so ist der Rennsport. Sieg und Niederlage gehören zusammen. Einmal hat man Glück, das andere mal halt eben nicht. Wichtig ist doch dabei, dass wir alle unseren Spass haben und keiner eine gröbere Verletzung mit nach Hause nimmt.

In drei Wochen findet bereits das Saisonfinale in Aarberg statt. Reto #2 führt das Gesamtklassement mit 33 Punkten Vorsprung an. Ich bin überzeugt, dass er in diesem Jahr die Scooter-Tropy gewinnen wird, denn keiner fährt im Rennen so sauber in den Kurven wie er.

Ich liege mit 11 Punkten gegenüber Willy Dafflon #18 zurück und es wird sehr schwierig werden, diesen Rückstand in den zwei verbleibenden Läufen noch aufzuholen. Ich muss aber auch aufpassen, dass mich Marco Reust #4, der nur 8 Punkte hinter mir liegt, nicht noch abfangen kann. Es wird also ein super spannendes Wochende geben.



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