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Supermotard Saisonfinale Aarberg BE

Und tschüss ........

In Aarberg BE wird jeweils das Finale zur Supermotard-Meisterschaft ausgetragen. Weil es bereits am Freitag regnete und auch die Wetterprognosen keine gutes Wochenende versprachen, machten wir uns erst am Samstagvormittag auf den Weg in den Kanton Bern. Kaum angekommen, bauten wir sofort Werni's grosses Zelt auf, damit wir einen Platz im Trockenen hatten.

Am Samstagabend wurden wir Fahrer einmal mehr verwöhnt. Hans kochte und verteilte Hischpfeffer, während Werni aufpassen musste, dass seine 2 kg Spätzli nicht anbrannten. Team Reust verpflegte sich mit hausgemachten Penne à la Thon und Familie Amrein vergnügte sich beim Fondue.

Während der ganzen Nacht regnete es weiter und langsam kamen mir die Erinnerungen vom letzten Jahr in den Sinn, als ich hier in Aarberg einen rabenschwarzen Tag hatte und Letzter wurde......
Nein! Diesmal wollte, nein musste ich einfach ganz anders fahren, wenn ich meinen vierten Platz im Gesamtklassement behalten wollte.....

Die Strecke war schnell und wegen den beiden Offroadstrecken sehr anspruchsvoll. Besonders die Einfahrt in den ersten Geländeteil war extrem schwierig anzufahren. Da die Strecke zudem nass und dadurch sehr rutschig war, hatten alle Fahrer grosse Mühe.
Im Zeittraining erwischte es mich bereits in den ersten Runden. Ich musste zu Boden und hatte anschliessend grosse Mühe wieder auf Touren zu kommen.
Die Zeit lief mir davon und jedesmal wenn ich bei Start und Ziel vorbeikam und von meinem Vater die momentane Platzierung für die Startreihenfolge angezeigt bekam, kochte ich innerlich vor Wut.
Mehr als der 10.Startplatz lag am Schluss einfach nicht drin.

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Die Geschichte zum ersten Lauf ist schnell erzählt. Nach der Startgerade habe ich mich verbremst, das Vorderrad rutschte auf dem nassen Boden weg und schon lag ich wieder auf dem Boden. Weil ich mir dann noch das Bein eingeklemmt hatte, brauchte ich viel zu lange, bis ich wieder los konnte.
An 18.Stelle kam ich aus der ersten Runde. Ich kämpfte mich langsam wieder nach vorne, aber mehr als der 13.Platz lag nicht mehr drin.

Wenn ich meinen vierten Platz verteidigen wollte, musste ich unbedingt vor Jonathan Martignoni #7 ans Ziel kommen. Weil es aber in Aarberg wegen den vielen Kurven sehr schwierig ist zu überholen, war das eher ein frommer Wunsch. Immerhin konnte ich Simon Reichenwallner #5 auf der Startgeraden überholen und an 9.Stelle in den Offroad einbiegen. Vor mir war jetzt aber nicht Jonathan sondern Jan Zwahlen #14 und Lukas Fischer #26. Ich musste nach vorne .....
Endlich gelang es mir die beiden auszubremsen. Jetzt war ich auf Platz Sieben und konnte diesen Platz bis ins Ziel retten. Leider war das zu wenig und ich hatte jetzt meinen vierten Platz in der Gesamtrangliste an Jonathan verloren ....

Der zweite Lauf war vor allem eine Triumphfahrt von Reto Joos #2 . Den ersten Lauf hatte er gegen Lucien Reynaud #3 knapp gewonnen und dadurch den Meistertitel bereits vor dem zweiten Lauf im Sack. Lässig warf er seinen Scooter auf der jetzt endlich trockenen Piste in die Kurven und schabte seine Knieschleifer über den Boden. Mit riesigem Vorsprung gewann er auch den zweiten Lauf.
Reto #2 - Simply the best ......

Am Anfang war ich stocksauer, doch dann freute ich mich zusammen mit Reto #2 über seinen Schweizer - Meister -Titel 2004. Langsam konnte ich mich auch an meinem fünften Platz im Gesamtklassement freuen.

Wie war doch mein Ziel am Anfang der Saison? Unter die ersten Zehn wollte ich in meiner ersten richtigen Rennsaison kommen. Und jetzt? Ein fünfter Platz in der Gesamtwertung und ein Podestplatz in Büron (3.Rang) sind doch super!





Alles hat einmal ein Ende. So auch die Scooter-Trophy. Seit über 10 Jahren wurde sie durchgeführt. Viele junge Fahrer, die heute in den oberen Supermotard-Kategorien mit Erfolg fahren, haben in der Scooter-Trophy mit dem Motorrennsport begonnen.

Es war immer ein schönes Erlebnis, wenn wir zusammen mit unserem Team die Wochenende miteinander verbringen konnten.
Mit Reto, Mike, Chrigi, Marco, Manu und Michi habe ich neue tolle Freunde gefunden.

Besten Dank auch an alle Scooter-/ und Youngster-Fahrer, an meinen Vater, der als Betreuer, Mechaniker und Koch immer alle Hände voll zu tun hatte, an Werni und Hans, die uns immer mit vielen Tipps und Tricks geholfen haben, an unsere Freunde, die uns an den Rennen besuchten, an meine Sponsoren, die mich unterstützten und an meine Mutter, die trotz ihrer Sorge um mich, immer wieder für mein geliebtes Hobby Verständnis zeigte.

Zum Schluss bleibt nur noch eins: Habt alle eine schöne Zeit und tschüss bis zum nächsten mal.......



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