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Das lange Warten war endlich vorbei!!

Dank dem schönem Wetter sind wir bereits am Freitagabend Richtung Luzern losgefahren. Nach genau 2 Stunden hatten wir es endlich geschafft. Gemeinsam haben wir dann Werni's kleine Festhütte aufgebaut und anschliessend einen richtig gemütlichen Grillabend durchgezogen. Auch unser Präsi von der Motorsportgruppe Gutenswil MSG, Ernst Zwicker war da und parkierte seinen Wohnwagen direkt neben uns.
Am Samstag konnten wir mal so gemütlich ausschlafen, was ja sonst nicht üblich ist. Nach dem Morgenessen besichtigten Reto und ich die Rennstrecke. Wir hatten unsere Bikes mitgenommen, was sich als sehr gute Idee erwiesen hatte. Nachdem wir fast den ganzen Tag damit verbracht hatten, die verschiedenen Fahrstile zu studieren, haben Reto und ich dann am Abend auf der Rennstrecke selber eine Show abgezogen. Da die "Grossen" ihre Maschinen nicht mehr starten durften, (es wollten einige Malterser angeblich bereits schlafen.....) mussten wir halt einspringen. Mit Wheelies und Stoopies haben wir die Zuschauer dann unterhalten ......


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Malters LU - 2004

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Sonntagmorgen....

Kaum aufgewacht, hatte ich wieder das "komische Kribbeln" im Bauch, dass ich einerseits hasste, aber andererseits auch so sehr liebte. In meinen Gedanken hatte ich die Strecke schon mehrmals abgefahren. Ich kannte jede Kurve und die beiden Sprünge wurden am Samstagabend mit dem Velo bereits mehrmals übersprungen.
Nachdem wir unsere Scooter bei der Maschinenabnahme gezeigt hatten, wurden auch noch unsere Lederkombi und jeder Helm einer gründlichen Prüfung unterzogen. Danach ging es an den Start zum Freitraining. Mein Scooter lief super! Wie bereits in meinen geheimsten Gedanken geübt, habe ich ihn dann durch jede Kurve gepresst und auf den Geraden voll laufen gelassen. Im Offroad-Teil fühlte ich mich sofort sauwohl. Die beiden Sprünge waren genau mein Styl. Schade nur, dass ich irgendwo meinen Luftfilter mit der Airbox "liegen" gelassen habe.

Im Zeittraining ging ich von Anfang an voll ran. Bereits nach drei Runden zeigte mir mein Vater Platz drei an. Als ich dann sogar auf dem zweiten Platz lag wurde ich wahrscheinlich ein wenig übermütig. Nach der ersten Zielkurve wollte mir die Einfahrt in die nachfolgende Linkskurve überhaupt nicht gelingen. Anstatt den Scooter hineinzudrücken, griff ich in die Vorderbremse, was leider genau das Falsche war. Ein Ruck und ich lag flach neben meiner Maschine am Boden. Dummerweise hatte es dabei genau den Bremshebel abgerissen und ich konnte darum den Scooter nicht mehr starten. Das Training war für mich nun vorbei und ich musste nun zusehen, wie ich im Zeittraining vom Zweiten Platz nach hinten auf den fünften Platz gefallen bin.

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Malters LU - 2004

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Grüne Flagge - Rote Flagge - Vollgas geben - Bremse drücken - der Scooter zittert wie wild - Ampel auf rot - Ampel auf grün - Start - Bremse loslassen ......

Und ab gehts wie die Rakete..... Sofort suche ich das Hinterrad von Reto#2, der mir aber bereits bei der zweiten Kurve leicht davonzieht. Nun hänge ich mich an Marco #4 und versuche im Offroad den Anschluss nicht zu verlieren. Die Sprünge gelingen wieder perfekt und ich kann mich wieder an das Spitzentrio heranmachen.
Als ich bei der ersten Zieldurchfahrt vorbeikomme zeigt man mir eine Penalty-Strafe wegen eines Frühstartes an. SCH........!!!!! Im Moment bin so frustriert, dass ich den Anschluss an die Spitze nun endgültig verliere. Am Schluss kann ich mich noch auf den fünften Platz retten. Leider werde ich von der Rennjury auf den zehnten Platz zurückgesetzt! Ich bin richtig sauer und auch Simon Reichenwallner #5, der ebenfalls bestraft wurde, kocht vor Wut.



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Malters LU - 2004

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Den Start im zweiten Lauf "verschlafe" ich aus bekannten Gründen völlig. Bei der ersten Zieldurchfahrt finde ich mich auf dem achten oder neunten Platz. Ein Überholen ist auf dieser Strecke sehr schwierig und ich muss mich darum jeweils immer auf den Offroad konzentrieren. Hier kann ich dank meinem Motocross-Training viel schneller als die anderen fahren. Bereits nach vier Runden liege ich hinter Martignoni #7 auf Platz sieben. Dieser versperrte mir dann laufend den Weg, bis ich ihn dann endlich bei den Sprüngen "überspringen" kann. Leider zu spät, denn ich hätte gerne noch Kilian Sidler #21 gepackt. Mit dem sechsten Platz war ich natürlich nicht ganz zufrieden.

Wir Fahrer aus dem Küng-YAMAHA-Supermotard-Team haben wider einmal richtig zugeschlagen. Reto #2 gewinnt einen Lauf, stürzt in Führung liegend im zweiten Lauf und "verlängert" dabei seinen Scooter um fast 15 cm. Der Tagessieg ist ihm nicht zu nehmen. Marco Reust #4 fährt seine Läufe ganz überlegt und cool. Er lässt sich nicht verschaukeln und fährt sogar die Rundenbestzeit des Tages. Den dritten Platz im Tagesklassement hat er voll verdient. Mit meinem achten Platz und dem zwölften Platz von Manuel Amrein #6 sind wir gesamthaft gesehen zufrieden.

In zwei Wochen geht es nach Buchs AG, dort wo der grosse Sprung schon einigen zum Verhängnis geworden ist. Ich jedenfalls, kann es fast nicht erwarten, bis ich am 11.Juli 2004 wieder das bekannte "komische Kribbeln" im Bauch spüre!!!!!!



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